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Sommer im Glas / preserved summer

Wo sind sie hin, die letzten 4 Wochen? Ich stand hauptsächlich in der Küche und kochte ein. Marmelade, Konfitüre, Gelee, Kompott, fertiges Gemüse alles in allem um die 100 Gläser voll. Sommer im Glas.
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During the last 4 weeks, I was mainly found in the kitchen. Canning fruits and vegetables. About 100 jars full of jam, marmelade, stewed fruits and veggies. Preserved summer.

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Nach den 5 kg Pfirsichen (fragt nicht, wie erleichtert der Baum sich wieder aufrichtete als alle Früchte unten waren) stehen nun nur noch der Rest Paprika mit Tomaten und irgendwann diese Woche die Quitten ins Haus. Der Winter kann kommen. Wenn ich beim Einkochen keine Fehler gemacht habe, sind wir versorgt.

Ich wurde tatsächlich die letzte Zeit immer wieder gefragt, warum ich mir die Arbeit überhaupt mache? Und ja, es ist Arbeit. Die ersten 2 kg sind vielleicht noch Spaß, aber die folgenden 50 nerven einfach nur noch. Meine Antwort: Ich ziehe mein Essen lokal und saisonal vor. Das bedeutet, dass ich im Winter hauptsächlich bei Karotten, Kartoffeln, Kürbis und Äpfeln lande. Obst und Gemüse halt, das man über den Winter einmieten kann. (Ich weiß, es gibt noch die riesige Familie der Kohlgewächse, die ich einfach nicht mag.) Jedenfalls helfen die eingeweckten Sachen dann dabei den Speiseplan etwas aufzulockern. Und sie sparen mir Zeit. Oder die Zeit, die ich nun investiert habe, kriege ich im Winter damit wieder raus, dass ich einfach nur ein Glas Gemüse aufmachen und erwärmen muss. ;o)
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After 5 kg peaches (don't ask how relieved the poor little tree was after I've picked the last fruit) there are only some sweet pepper and tomatoes and the quinces (some time this week) left for preserving. Provided I've did nothing wrong during canning, we are well cared for this winter.

I actually was asked why I did all this work. And I can assure you, it was fun the first 2 kilos, the other 50 were only work. I prefer to eat local and seasonal. Which means during winter there are carrots, potatoes, pumpkins and apples. (And cauliflower and cabbage, both of which are not my favourites.) Preserving fruits and veggies helps to bring variety into our meals. And I save time as well. Or better, I now spend some time into canning and have this time at my leisure later during the winter, when I just have to warm up some veggies and throw some rice or noodles in the water. ;o)

Handspindel 04.09.2011, 10.59

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Bettina

die frage krieg ich auch jedesmal zu hoeren, wenn man mich draussen beim pfluecken von holunder, schlehen oder brombeeren sieht... natuerlich kostet es zeit, aber ich finde es auch wichtig, zu wissen, was in meinem essen ist, nicht nur das saisonale kochen! wenn ich meine sachen selbst einmache, einkoche etc. - weiss ich, was drin ist! mal abgesehen davon, dass es ja auch schwachsinn waere, wenn man obst und gemuese erst anpflanzt - und wenn man dann ernten kann, wirft man weg, was man nicht gleich essen kann oder wie? :( ( und das ganze beerenzeug bei mir ist auch "umsonst", abgesehen von der zeit, die mich das pfluecken kostet :) ich gebe zu: soaps kann ich dabei dann nicht ansehen ;)

vom 04.09.2011, 14.23
Antwort von Handspindel:

Natürlich, das ist auch einer der wesentlichen Punkte: zu wissen, was in dem eigenen Essen drin ist. So wenig (industrielle) Fertigkostwie möglich zu benutzen usw. Das ist für mich so selbstverständlich, dass ich da gar nicht mehr dran denke *g*

Und soaps schau ich ja eh nicht ;o)

(Bin grad dabei die Paprika anzurösten, mal sehen, ob das so klappt, wie ich mir das vorstelle *g*)

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